15 Jul
15Jul

Gemeinsam identifizieren wir die Hindernisse, die Sie in Ihrem Leben belasten oder daran hindern, Ihre Ziele zu erreichen. Wir betrachten diese Herausforderungen, ordnen sie ein und verstehen ihre Ursachen. So erkennen wir, welche Veränderungen notwendig sind, um belastende Muster zu überwinden und wieder mehr Klarheit, innere Stärke und Erfolg in Ihrem Leben zu gewinnen.Entdecken Sie die Hindernisse, die Ihrem persönlichen Wohlbefinden und Erfolg im Weg stehen. Gemeinsam analysieren wir deren Ursachen, erkennen wiederkehrende Muster und entwickeln individuelle Lösungsstrategien. So schaffen Sie die Grundlage für positive Veränderungen, persönliches Wachstum und ein erfüllteres Leben.Welche Aussage spricht Sie mehr an?

  • 1: Du entdeckst neue Wege gerne selbst, vertraue auf deine Intuition und bist bereit, Risiken einzugehen., bist autodidakt und lernst selbst
  • 2Du  bist vorsichtig, du  lernst bevorzugt aus den Erfahrungen anderer und schätze Orientierung, Austausch und bewährte Strategien.

Methoden zur Arbeit an „Blockaden“

COACHING

1. Reframing – die Bedeutung verändernMan untersucht, welche Bedeutung eine Person einer Situation gibt.Beispiel:

„Ich bin gescheitert.“

Reframing:

„Was habe ich aus dieser Erfahrung gelernt?“
„Was sagt diese Erfahrung über meine Fähigkeiten – und was sagt sie nicht über mich aus?“

Ziel: Eine festgefahrene Interpretation erweitern.


2. Glaubenssätze bearbeitenViele sogenannte Blockaden hängen mit Überzeugungen zusammen:

  • „Ich bin nicht gut genug.“
  • „Ich darf keine Fehler machen.“
  • „Ich werde immer verlassen.“
  • „Ich muss alles alleine schaffen.“
  • „Andere Menschen akzeptieren mich nicht.“

Man kann untersuchen:Woher kommt dieser Glaubenssatz?

Welche Erfahrungen sprechen dafür?

Welche sprechen dagegen?

Ist er heute noch hilfreich?

Welche realistischere Überzeugung könnte ihn ersetzen?

3.Anker /  Zustandsregulation

Beim „Anchoring“ wird versucht, einen bestimmten inneren Zustand mit einem bewusst gesetzten Reiz zu verbinden, beispielsweise einer Berührung oder einem Wort.Beispiel:

  1. Eine Person erinnert sich an eine Situation, in der sie sich sicher fühlte.
  2. Sie aktiviert dieses Gefühl möglichst intensiv.
  3. Gleichzeitig setzt sie einen bestimmten Anker.
  4. Der Anker wird später in einer ähnlichen Situation verwendet.

4. Swish PatternDiese Technik wird häufig bei automatisierten Gedanken- oder Verhaltensmustern verwendet.Vereinfacht:

problematisches inneres Bild → gewünschtes inneres Bild

Beispielsweise:

„Ich sehe mich bei einer Präsentation völlig versagen.“

wird durch ein alternatives Bild ersetzt:

„Ich sehe mich ruhig, vorbereitet und handlungsfähig.“

Die Methode soll die automatische Reaktion auf bestimmte innere Vorstellungen verändern.

Timeline-ArbeitHier wird die eigene Lebensgeschichte symbolisch auf einer Zeitlinie betrachtet.Man kann beispielsweise untersuchen:Vergangenheit → Gegenwart → Zukunftund fragen:

  • Welche Erfahrungen beeinflussen mich heute?
  • Welche Ereignisse sind noch emotional belastend?
  • Was möchte ich aus der Vergangenheit mitnehmen?
  • Wie möchte ich meine Zukunft gestalten?

Das kann eine interessante Reflexionsübung sein, sollte bei schweren Traumata aber nicht unkontrolliert eingesetzt werden.

6. Dissoziation / Perspektivwechsel
Eine belastende Situation wird aus einer anderen Perspektive betrachtet.
Zum Beispiel:
Ich-Perspektive:„Ich stehe vor meinem Chef und habe Angst.“
Beobachterperspektive:„Ich sehe mich selbst in dieser Situation.“
Perspektive einer unterstützenden Person:„Was würde jemand, der mich gut kennt, über diese Situation sagen?“
Dadurch kann emotionale Distanz entstehen.
7. Meta-Modell der Sprache
Hier werden ungenaue oder absolut formulierte Aussagen genauer untersucht.
Person:
„Niemand nimmt mich ernst.“
Therapeutische Frage:
„Niemand – wirklich niemand?“
Oder:
„Ich kann das nicht.“
→ „Was genau kannst du nicht?“→ „Was passiert, wenn du es versuchst?“→ „Gab es eine Situation, in der es zumindest teilweise funktioniert hat?“
Das kann helfen, Verallgemeinerungen und starre Denkmuster sichtbar zu machen.
8. Milton-Modell
Das Milton-Modell arbeitet mit eher indirekter, metaphorischer und suggestiver Sprache.
Beispielsweise:
„Vielleicht können Sie bereits bemerken, dass sich Ihre Atmung langsam verändert.“


PSYCHOTHERAPIE: 


Blockierender Glaubenssatz→ KVT / Schematherapie / Reframing
Starke Emotionen→ DBT / Emotionsregulation / Achtsamkeit
Traumatische Erfahrung→ Traumatherapie / EMDR / traumafokussierte KVT
Angst und Vermeidung→ KVT / Exposition
Lebenskrise→ supportive Therapie / systemische Therapie / ACT
Selbstwertprobleme→ Schematherapie / Compassion-Focused Therapy / KVT
Identitäts- oder Sinnkrise→ ACT / personzentrierte / existenzielle Therapie



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