Emotionsregulation in Paare
Eine Partnerschaft bedeutet Verbundenheit ohne Besitzanspruch. Nähe und Freiheit sollen gleichzeitig möglich sein.
Technik: Submodalitäten-Arbeit (innere Bilder verändern)

Liebe braucht Nähe, aber Nähe braucht nicht Kontrolle. Zwei Menschen können miteinander verbunden sein und trotzdem zwei eigenständige Persönlichkeiten bleiben. Zusammen sein bedeutet nicht, den anderen festzuhalten.
Frieden lassen“ bedeutet dabei nicht Gleichgültigkeit oder emotionale Distanz.
Glaubenssatz:
„Wenn er/sie mich liebt, muss er/sie immer bei mir sein.“
Reframing:
„Wenn wir uns lieben, können wir uns gegenseitig Freiheit geben und uns trotzdem füreinander entscheiden.“
Oder:
„Ich muss ihn/sie nicht kontrollieren, um sicher zu sein.“
Mit dem Meta-Modell kann man absolute Aussagen hinterfragen:
„Wenn er mit anderen Menschen Zeit verbringt, bedeutet das, dass er mich nicht liebt.“
Fragen:
Damit wird aus einer automatischen Interpretation eine bewusstere Betrachtung.
Der Wunsch, den Partner zu kontrollieren, kann beispielsweise mit Verlustangst, Bindungsunsicherheit, früheren Beziehungserfahrungen, geringem Selbstwert oder traumatischen Erfahrungen verbunden sein.Dann wäre die zentrale Frage nicht:
„Wie kann ich meinen Partner davon abhalten, mich zu verlassen?“
sondern:
„Was passiert in mir, wenn ich Angst habe, verlassen zu werden?“
Therapeutisch könnten beispielsweise KVT, Schematherapie, systemische Therapie, emotionsfokussierte Therapie oder ACT eingesetzt werden.Bei einem Schema wie:
„Wenn ich nicht aufpasse, werde ich verlassen.“
könnte man lernen:
„Ich kann Verlust nicht vollständig kontrollieren. Aber ich kann lernen, mit Unsicherheit umzugehen, meine Bedürfnisse auszudrücken und mich selbst zu halten.“
Viele Besitzimpulse stammen aus unsicheren Bindungsmustern Technik: Emotionale Exposition + SelbstberuhigungWenn die Angst kommt „Was, wenn er/sie geht?“:
Inneres Kind / Teilearbeit (schematherapeutisch / IFS-inspiriert)Frage den inneren Teil, der Besitz will: „Was brauchst du wirklich?“ Meist antwortet er: Sicherheit, Geborgenheit, Wertgeschätztwerden. Gib ihm das direkt (durch Selbstmitgefühl, Berührung, Worte), statt es vom Partner einzufordern.
Wir gehören nicht einander. Wir entscheiden uns füreinander.
Was brauche ich in einer Partnerschaft? und
Was braucht mein Partner, um er selbst bleiben zu können?
Ideal währe :